You are here

Zughundegruppe

Zughunde im BSC e.V.

Die Arbeit mit Hunden, insbesondere die des Wagenziehens hat in Europa eine uralte Tradition. Große, kräftige Hunde wurden in vielen Teilen Europas, Deutschland, Belgien und der Schweiz, von Bauern und Handwerkern zum transportieren ihrer Erzeugnisse in Nachbarorte und -städte genutzt. Mit der Industrialisierung Europas und einem falschen Tierschutzgedanken geriet die Zughundearbeit mehr und mehr in Vergessenheit und viele traditionelle Arbeitshunde wurden zum reinen Schönheits- und Statussymbol degradiert.

Albert Heim (1849 –1937), berühmter schweizer Geologe und großer Förderer der schweizer Hunderassen sagte einmal: Diese beiden schweizer Rassen - der Berner- und der große Schweizer-Sennenhund - sind sicherlich während vielen Jahrhunderten die fast einzigen und häufigsten Zughunde vor allen anderen gewesen. Stete Auswahl und Zuchtwahl unter Verwendung zum Hirten, Treiben, Beschützen und zum Ziehen der Wagen hat diese Tätigkeiten zu Instinkten gefestigt.
Wenn man einen solchen Hund zum ersten Male einspannt, so benimmt er sich meistens schon so, als wäre das, was da geschieht, alles selbstverständlich. Nach ¼ Stunde Anweisung zieht er schon mit Stolz und Eifer, hält auf Zuruf an und lässt sich bald lenken..

Seit Januar 2004 lässt der BSC diese schöne alte Tradition wieder aufleben. Die Zughundegruppe im BSC e.V. wurde ins Leben gerufen und seit dem wird regelmäßig mit ca. 22 Hunden geübt.